Fahrrad kaufen


Habe gerade reingeschaut, Canyon hat schon coole Sachen, mir gefallen die alle sehr gut. Das Endurace 8.0 gibts jetzt für 1300, und das ist von der Ausstattung schon absolut top, komplett Ultegra und die Conti GP-Mäntel. Nur die Felgen fallen leicht ab mit den Mavic Aksium, aber das ist natürlich jammern auf hohem Niveau. Das 6.0 gibts jetzt für 900, das hat dann „nur“ Tiagra, aber das ist für 90% aller Freizeit-Rennradler mehr als gut genug. Habe für meinen Canyon-Renner damals im Herbst zum Saisonende auch 900 oder 1000 gezahlt, aber mit ner 105 drauf.

Interessanter sind für mich die MTBs, da ich keines habe. Da bin ich überrascht, dass man für das billigste Hardtail mit XT-Ausstattung, was ich finden konnte, immer noch 1700 Euro hinlegen muss. Ist das normal im MTB-Bereich? Mein Bruder hat hier noch ein Crossrad mit XT, das hat damals gerade mal 1000 gekostet. Ist die SLX so gut, dass man die XT nicht wirklich braucht?

Wenn einem die Standard-Deore reicht, muss man nur 800 anlegen, und die soll angeblich schon sehr robust sein. Schon cool, was man alles für unter 1000 Euro bekommen kann!

Oh, warum erwähne ich nur das 6.0 und 8.0 wenn doch gerade das 7.0 das beste Knall für den Bock bietet? 100 Euro mehr und man bekommt 105 mit 11-fach statt Tiagra. Die 105er hat ein super Preis-Leistungsverhältnis, damit macht man sicher nichts falsch. Sofern man nicht wirklich ambitionierter Fahrer ist (und damit meine ich nicht „ich kaufe mir jetzt ein Rennrad und fahre dann voll viel damit echt jetzt!!1“) ist man mit der 105 super bedient.

Canyon Räder mit Kompaktkurbel

Bei den Canyon-Rädern muss man aber ein bisschen aufpassen: Die haben scheinbar alle eine Kompaktkurbel drauf, die höherpreisigen Räder eine 52/36, und die Standard-Dinger 50/34, und dafür aber oft eine Monster-Kassette mit 11-32. Kaum zu glauben, solche Kassetten gab es bis vor kurzem für Rennräder noch gar nicht. Ich erinnere mich an Forenbeiträge, wo schon Leute mit 27er-Ritzeln als Weicheier ausgelacht wurden.

Ist natürlich albern, und ich muss sagen: Ich finde es eigentlich ganz gut! Nur Anfänger sollte man in diesem Fall vorwarnen, dass man mit einem Rennrad eben nicht wie bei einem MTB mal locker untersetzen kann, sondern im Zweifel ist da bei 36/27 Ende. Also darauf achten, dass man eine 50/34-Kurbel und ausreichend große Ritzel hinten hat, damit man auch mit Winterspeck den Berg noch hochkommt.

Andererseits: Bei den früher üblichen Konfigurationen war bei Dreifachkurbeln ja auch in der Regel bei 30/25 Schluss, also ist gar kein großer Unterschied. Trotzdem, das fette 32er-Ritzel sieht gewöhnungsbedürftig aus.

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Über politbueroblog

Politik, IT, Kommunikation und Fitness sind meine Themen - und darum geht es auch in meinen Blogs: Software und Hardwaresysteme, Informatik, WIrtschaftsinformatik, die Übetragung von Daten und Informationen sowie auf der anderen Seite um Dauerbrenner und tagespolitische Ereignisse aus Gesellschaft, Wirtschaft und Politik, nicht zu vergessen Kraftsport, Fitness Training, und Wellness.
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